Archiv für den Monat: März 2019

Keiko Sadakane & Rahmenprogramm

„In alten Zeiten hing am Sakaki-Baum ein Spiegel …“

Unter diesem poetischen Titel bietet der Kunstverein Aurich e.V. ab Sonntag, 17. März, einen Einblick in das Werk der Konzeptkünstlerin Keiko Sadakane. Die Künstlerin war zur Ausstellungseröffnung anwesend ! André Kirbach hielt die Eröffnungsrede.

Keiko Sadakane wurde 1948 in Tokyo geboren. Sie lebt und arbeitet seit 1973 in Deutschland/Düsseldorf.
Bekannt ist Keiko Sadakane durch ihre konkreten und konzeptionellen Arbeiten, die auf einer klaren, geometrischen Formensprache beruhen. Ihre Arbeiten sind vielschichtig, zart, klar, ästhetisch und in ihrer Materialität oft ein sinnlicher Genuß für die Rezipienten. Eine zusätzliche Ebene in Sadakanes Werk ist die des Erzählerischen und Assoziativen. Ein Hauch von Japan weht durch unser Meyersches Teehaus.

Wir laden Sie herzlich zu unserem Rahmenprogramm in den Kunstpavillon ein!

📍 Stattgefunden am 16. April, 19 Uhr
Einführung in den japanischen ZEN
mit André Kirbach, Leiter von Buddha e.V., Düsseldorf

„Ich würde gerne irgend etwas anbieten, um Dir zu helfen,
aber im Zen haben wir überhaupt nichts.“
Ikkyū Sōjun, 1394-1481

Der Zen-Buddhismus, ursprünglich aus China stammend, ist ein Teil der japanischen Kultur und hat diese seit dem 13. Jahrhundert geprägt.
Aber was ist  Zen eigentlich?
André Kirbach, Leiter von Buddha e.V. in Düsseldorf, geht dieser Frage am Montag, den 16. April, um 19 Uhr, im Auricher Kunstpavillon auf den Grund.
Über Praxis und Theorie soll gemeinsam versucht werden, einen kleinen Einblick in diese komplexe japanische Philosophie zu erlangen.Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung „In alten Zeiten hing am Sakaki-Baum ein Spiegel …“, in der Arbeiten der japanischen Künstlerin Keiko Sadakane zu sehen sind.

 

📍 Stattgefunden am 26. April, 19-20.30 Uhr
Japanische Literatur

Die Präsidentin der deutsch-japanischen Gesellschaft Nordwest zu Oldenburg, Frau Sachiko Szyska, hielt einen Vortrag über Frauen-Literatur der Heian-Zeit im Kunstpavillon Aurich in der Ausstellung von Keiko Sadakane.

Die Heian-Zeit war die letzte Epoche des klassischen Japan und eine Blütezeit der japanischen Kultur, in der Japan sich vom chinesischen Einfluß emanzipierte. Sie umfasste etwa 400 Jahre vom Beginn des 9. bis zum Beginn des 13. Jahrhunderts.

In dieser Zeit entwickelten sich aus den strengen chinesischen Ideogrammen neue vereinfachte Silbenzeichen, die Kana. Sie ermöglichten es, die gesprochene Sprache aufzuzeichnen. Dadurch entstand die neue Literaturgattung der Waka, Gedichte in rein japanischem Stil, die laut vorgelesen und in der Silbenschrift Hiragana notiert wurden. Wegen der weiblichen Form waren Frauen vom Hiranga sehr angetan.

Bald schrieben die gelehrten Frauen in der adeligen Klasse Gedichte, Geschichten, Tagebuch, Reisetagebuch und Essays und prägten damit die Literatur dieses Zeitalters. Diese Werke werden bis in die heutigen Tage in der Schule und Universität in Japan gelesen und gelehrt.
Diese einzigartige literarische Frauenpower beeindruckt  nach über 1000 Jahren immer noch.

Einen ganz herzlichen Dank an die Vortragende des heutigen Abends, Frau Sachiko Szyszka! und an die interessierten Zuhörer.
Es war ein hochinteressanter inspirierender Abend an dessen Ende Frau Szyszka und André Kirbach dem Publikum noch Kurzgedichte aus der Heian-Zeit vorlasen. Frau Szyszka auf japanisch. Herr Kirbach auf Deutsch.
Auf dem Foto suchen die Beiden passende Texte .

André Kirbach und Sachiko Szyszka

Morgen berichten wir detaillierter. Wir müssen den intensiven schönen Abend erst noch etwas nachklingen lassen.

 

 

📍Stattgefunden am Sonntag, 28. April 2019 Uhrzeit: 11.30 –  14.45 Uhr
Haiku Schreibworkshop

Der Kunstverein Aurich e.V. lud im Rahmen der Ausstellung von Keiko Sadakane zu einem Haiku Schreibworkshop in den Kunstpavillon ein.  In der Ausstellung, inspiriert von den Arbeiten von Keiko Sadakane, können die Workshopteilnehmer eigene Haikus schreiben.
Das Haiku ist eine traditionelle japanische Gedichtform und gilt als die kürzeste Gedichtform der Welt.
 
Thomas Opfermann, Mitglied der Deutschen Haiku Gesellschaft und Mitherausgeber der Haiku-Vierteljahreszeitschrift SOMMERGRAS wird den workshop leiten.
 
Er besteht aus einem Theorie- und einem Praxisteil. Im ersten Teil werden die theoretischen Grundlagen der Haiku Dichtung erörtert. Nach einer kleinen Pause zur Mittagszeit (ca. 13 Uhr – 13.15 Uhr) können die Teilnehmer des workshops  mit dem zuvor erlernten Wissen eigene Haikus schreiben. Herr Opfermann wird die Teilnehmer dabei unterstützen.  Am Ende des workshops besteht Gelegenheit, die entstandenen Haikus vorzutragen und in einer gemeinsamen Diskussionsrunde den workshop gen 14.45 Uhr ausklingen zu lassen.
 
Die so entstandenen Haikus sollen dann nach Absprache , Anfang Mai, ihren Platz im „Lyrischen Pfad“ im Wald bei Mutter Janssen finden. Dieser Pfad besteht aus 20 Stelen, die der Verein Lesetoll e.V. uns für die Sommermonate zur Verfügung stellt. Mit einem gemeinsamen Spaziergang und Vorlesen der Haikus wird dieser workshop dann ein besonderes Ende finden und an die Öffentlichkeit übergeben.
 Teilnahmegebühr:
18 Euro für Nichtmitglieder des Kunstvereins.
9 Euro für Mitglieder und Schüler

 

📍 Stattgefunden am 5.Mai.2019 17:00 – 19:00 Uhr
Lesung japanischer Kurzgeschichten und Haikus. VorleserInnen des Vereins Lesetoll e.V. lesen japanische Kurzgeschichten, Gedichte und Haikus. Eingebettet in japanische Klangwelten von und mit Agnes Waehneldt (Flöten, Klangwerkzeug) und Martin Fooken (E-Piano).
Teilnahmegebühr: Spende

📍 Stattgefunden am 12. Mai 16 Uhr
Kuratorenführung

André Kirbach, 1. Vorsitzender des Kunstvereins Aurich e.V. und Kurator der Ausstellung „In alten Zeiten hing am Sakaki Baum ein Spiegel…“ lädt zu einer Führung durch die Ausstellung ein. Als Kenner japanischer Kunst wird er einen tieferen Einblick in die Kunst von Keiko Sadakane gewähren und Interessierten Fragen beantworten.
Teilnahmegebühr: Spende

 

 

In alten Zeiten hing am Sakaki-Baum ein Spiegel …

Keiko Sadakane 17.03.-19.05.2019
Ausstellung im Kunstpavillon am Ellernfeld, Aurich

 

17.03. 2019 Ausstellungseröffnung Keiko Sadakane

„In alten Zeiten hing am Sakaki-Baum ein Spiegel …“

Am Sonntag wurde die Ausstellung von Keiko Sadakane im Beisein der Künstlerin eröffnet. Keiko Sadakane wurde 1948 in Tokyo geboren. Sie lebt und arbeitet seit 1973 in Deutschland/Düsseldorf.
Bekannt ist die Künstlerin durch ihre konkreten und konzeptionellen Arbeiten, die auf einer klaren, geometrischen Formensprache beruhen. Ihre Arbeiten sind vielschichtig, zart, klar, ästhetisch und in ihrer Materialität oft ein sinnlicher Genuß für die Rezipienten. Eine zusätzliche Ebene in Sadakanes Werk ist die des Erzählerischen und Assoziativen.

Die Ausstellungsbesucher erhielten durch die einführenden Worte unseres 1. Vorsitzenden, André Kirbach, einen Einblick in die Gedanken- und Arbeitswelt der Künstlerin. (Die Rede liegt in schriftlicher Form im Kunstverein aus.)
Keiko Sadakane selbst erklärte den Besuchern ebenfalls auf  charmante und freundliche Weise ihre Arbeiten, wobei sich  lebhafte Gespräche entwickelten.

Es war eine wunderbare Eröffnung mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Herzlichen Dank an alle Besucher und an Keiko Sadakane! Wir freuen uns sehr über diese schöne Ausstellung und wünschen allen Besuchern eine ebenso große Freude und Kunstgenuß.

André Kirbach & Keiko Sadakane
17.03.2019

Keiko Sadakane im Dialog.
17.03.2019

Keiko Sadakane erklärt.
17.03.2019

 

 

Kontakt

Kunstverein Aurich e.V. Am Ellernfeld 8, 26603 Aurich (Ostfriesland)

 

E-Mail: kontakt@kunstverein-aurich.de

 

Postanschrift:
Nicolaus Hippen, Fa. Bebold, Breiter Weg 36, 26603 Aurich

Öffnungszeiten während der Ausstellungen: Freitag-Sonntag 15-18 Uhr

Grundriss vom Kunstpavillon Downloaden

Impressum
Datenschutzerklärung

1.Vorsitzender André Kirbach 0170 9331166  mail@andre-kirbach.de
2.Vorsitzender Nicolaus Hippen 04941 991381 nicolaus@nicolaus.de
3.Vorsitzende Sabine Klotter 04941 66022
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