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ES STELLT AUS:

Harald R. Brörken

25.03 – 22.05 2022

Die Kraft der natürlichen Strömungen und Gezeiten an der Küste wird durch Kunstobjekte visualisiert. Die Ästhetik der Bewegung ist die primäre Idee dieser Objekte. Dieses Projekt ist grund­sätzlich temporär. Harald Brörken (geb. 1961) entwickelt Landschaftsobjekte. Nach intensiver Auseinandersetzung mit einem Ort, einer Gegend und ihrer Region erarbeitet Brörken anhand von Modellen meist ortsgebundene Objekte, deren Realisierung folgen kann, aber nicht zwingend notwendig ist. Seine aus der Wahrnehmung des Ortes gewachsenen Ideen können sich als temporäre Projekte ausdrücken oder auch zu einem festen architekturalen Bestandteil des Ortes werden. Den Betrachter laden Brörkens Objekte ein, einen sensibilisierten Blick für den jeweiligen Ort und seine Landschaft zu erlangen. Die Ausstellung wird unterstützt vom Land Nordrhein-Westfalen sowie dem Kunstverein Aurich e. V..

HARALD R. BRÖRKEN

Projekt

WATTEN- MEER

markus lüpertz

markus lüpertz

2021

im Dialog mit bibliophilen Ausgaben der ,,Metamorphosen” von Ovid Dem Kunstverein Aurich e.V. ist es eine große Freude, den Kunstpavillon am Ellernfeld nach über zweijähriger Sanierung mit der Ausstellung LÜPERTZ – METAMORPHOSEN wieder zu eröffnen. Markus Lüpertz (geb. 1941) zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlern der Gegenwart. Über zwei Jahrzehnte lang leitete und prägte der von den Medien gerne als „Malerfürst“ betitelte Künstler die Kunstakademie in Düsseldorf. In den letzten 20 Jahren setzt sich Lüpertz intensiv mit Protagonisten der Literatur, vor allem der antiken Mythologie, auseinander. Die Metamorphosen des römischen Dichters Publius Ovidius Naso, geschrieben vermutlich um das Jahr 1 n. Chr. bis 8 n. Chr., sind ein in Hexametern verfasstes mythologisches Gedicht über das „sich Verwandeln in eine andere Gestalt“. In 15 Büchern zu je etwa 700 bis 900 Versen schildert Ovid in rund 250 einzelnen Sagen Begebenheiten aus der römischen und griechischen Mythologie auf höchstem künstlerischen Niveau. Seit jeher zählen die Metamorphosen zu den populärsten Mythenerzählungen überhaupt und prägten die bildende Kunst des Mittelalters über den Barock bis in die heutige Zeit. Das Meyersche Teehaus, erbaut um 1803 von dem Auricher Architekten Conrad Bernhard Meyer (1755-1830), erstrahlt nach über zweijähriger Sanierung wieder in seinem vollen Glanz.

markus lüpertz

Metamorphosen

Mitglieder ausstellung

Mitglieder ausstellung

2021

Kunst auch im Corona-Lockdown erlebbar zu machen, ist das Motto der diesjährigen Mitgliederausstellung. Denn die bildende Kunst ist ein elementarer Teil unserer Kultur. Und die Kultur ist ein Bindeglied im menschlichen Miteinander – gerade auch in schwierigen Zeiten. Also, machen Sie sich auf den Weg und erleben Sie die kreativen Werke von 23 Künstlern in 42 Schaufenstern der Auricher Innenstadt. Bummeln Sie durch Aurich, begeben Sie sich auf Entdeckungsreise und sehen Sie Ihre Stadt mal wieder neu. Sollten Sie Fragen zu den einzelnen Arbeiten haben oder möchten Sie ein Kunstwerk erwerben, wenden Sie sich bitte direkt an den Künstler oder an den Kunstverein. Viel Freude wünscht Ihnen Ihr Kunstverein Aurich e. V.

ÜBERSICHTSPLAN DER TEILNEHMER

Mitglieder ausstellung

2021

Andy Möbius

Andy Möbius

2020

In den Bildern von Andy Möbius rufen dieLinien und Kurven, die Strahlen und Ovale, die Spiralen undKreise, der ganze Formenreichtum des Kosmos zur Assoziationauf. Wer hier nicht einen Tanzenden, dort nicht einenLiegenden, hier nicht einen Tierkopf, dort nicht Monstertatzenassoziiert, dem sind irgendwo auf der Lebensstrecke dieAbenteuerlust und der Entdeckerdrang abhanden gekommen.Wer sich auf die Entdeckung der Möbius – Bilder einlässt, dergeht auf eine Abenteuerreise durch das Land der Fantasie.

ANDY MÖBIUS

Andy Möbius

2020

Mitglieder ausstellung

Mitglieder ausstellung

2020

Erste Mitgliederausstellung des Kunstvereins in der Galerie des Rathauses Aurich

 

Traditionell eröffnen wir das Ausstellungsjahr mit einer Gruppenausstellung, die Werke von kunstschaffenden Mitgliedern des Kunstvereins Aurich präsentiert. Sie spiegelt die Vielfalt des künstlerischen Schaffens der Vereinsmitglieder wider und zeigt eine große Bandbreite an Stilen und Techniken.

 

Am Mittwoch, den 15. Januar 2019, um 19.00 Uhr, eröffnet André Kirbach (1. Vorsitzender des Kunstvereins) die Ausstellung. Grußworte spricht der Auricher Bürgermeister Horst Feddermann.

Mitglieder ausstellung

2020

Almuth Baumfalk

Almuth Baumfalk

2019

Gotthand un düvelsklau

Eröffnung am Mittwoch, den 26. Juni 2019 um 19 Uhr in der Galerie im Rathaus

Begrüßung HEINZ-WERNER WINDHORST Bürgermeister
Einführung JOST GALLE
Musik FRANZISKA KÖNIG Violine

Vita
1962 in Aurich/Niedersachsen geboren
1984-1990 Studium der Freien Kunst an der Hochschule
für Bildende Künste in Braunschweig
1988 Studium der Freien Kunst an The School of
the Art Institute of Chicago
1991 Meisterschülerin HBK Braunschweig
1991-1992 Stipendium des Deutschen Akademischen
Austauschdienstes (DAAD) für die USA
seit 1997 lebt und arbeitet in Berlin

Ausstellungsdauer: 27. Juni – 23. August 2019

GALERIE IM RATHAUS AURICH
Bürgermeister-Hippen-Platz 1 · 26603 Aurich Öffnungszeiten Mo-Mi 8-16 Uhr · Do 8-18 Uhr · Fr 8-12 Uhr

Mitglieder ausstellung

2020

IN-BETWEEN

IN-BETWEEN

2019

Zur Eröffnung der Ausstellung
IN-BETWEEN – drei Talente der Hochschule
Pforzheim – Fakultät für Gestaltung – Abteilung Skulptur

laden wir Sie und Ihre Freunde am Freitag, den 24. Mai um
19:00 Uhr in den Kunstpavillon Aurich, Am Ellernfeld, herzlich ein.

Begrüßung und Einführung:
André Kirbach, 1. Vorsitzender der Kunstvereins
Die Künstlerinnen sind anwesend.

Live-Act: Katja Stoffels und Sebastian Schlömer

Ausstellungsdauer: 24.05. – 09.06.2019

Die Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim geniesst
weltweit einen hervorragenden Ruf. Verbinden sich mit ihr
doch eine ganze Reihe namhafter Künstlerpersönlichkeiten
und Designer.

Mit ihren Vorgängerinstitutionen existiert die Fakultät bereits
seit 1877 in Pforzheim. Sie ist eine der ältesten, traditions-
reichsten und renommiertesten Hochschulen mit der
Disziplin Gestaltung im bundesdeutschen Sprachraum.
Hier studieren derzeit rund 700 angehende Designer aus
Deutschland und aller Welt.

Der Kunstverein Aurich zeigt in seiner Ausstellung
In Between Skulpturen und Zeichnungen der Studentin-
nen Jessy Aydt, Silvia Bogatzki und Sonja Keppler
unter der Leitung von Prof. Abraham David Christian.

IN-BETWEEN

2019

Haiku Workshop
Thomas Opfermann

Haiku Workshop
Thomas Opfermann

2019

Der heutige workshop zum Thema „Haiku“ war hochinteressant und intensiv! Inmitten der Arbeiten von Keiko Sadakane wehte wieder einmal mehr ein Hauch von Japan durch unseren schönen Kunstpavillon.
Nach Zen Meditation und japanischer Frauenliteratur wurden die Teilnehmer heute in die Kunst des Haikus eingeweiht. Eigene Haikus entstehen nun nach dem Erlernten und werden im Lyrischen Pfad bei Mutter Janssen (eine beliebte Spazierstrecke im Wald in Aurich) veröffentlicht.

Wir bedanken uns herzlich bei Thomas Opfermann von der Deutschen Haiku Gesellschaft für seinen tollen Vortrag! und bei den Teilnehmern für die anregende Diskussion. Wir freuen uns sehr auf die Haikus, die nun in Ruhe geschrieben und dann dem Leser geschenkt werden, der sie in Ruhe auspacken soll.

Die Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim geniesst
weltweit einen hervorragenden Ruf. Verbinden sich mit ihr
doch eine ganze Reihe namhafter Künstlerpersönlichkeiten
und Designer.

Mit ihren Vorgängerinstitutionen existiert die Fakultät bereits
seit 1877 in Pforzheim. Sie ist eine der ältesten, traditions-
reichsten und renommiertesten Hochschulen mit der
Disziplin Gestaltung im bundesdeutschen Sprachraum.
Hier studieren derzeit rund 700 angehende Designer aus
Deutschland und aller Welt.

Der Kunstverein Aurich zeigt in seiner Ausstellung
In Between Skulpturen und Zeichnungen der Studentin-
nen Jessy Aydt, Silvia Bogatzki und Sonja Keppler
unter der Leitung von Prof. Abraham David Christian.

Haiku Workshop
Thomas Opfermann

2019

Japanische
Frauen-
literatur

Japanische
Frauen-
literatur

2019

Die interessierten Gäste, die sich am Freitag Abend im Kunstverein Aurich zum Vortrag von Frau Sachiko Szyszka zusammenfanden, wurden mit einem vielschichtigen und hochinteressanten Einblick in die japanische Kultur und Frauenliteratur der Heian-Zeit belohnt.

Wir erfuhren Etliches aus der japanischen Kultur der damaligen Zeit. Über die  Bevölkerungsstruktur, die Wohnsituation, den chinesischen Einfluß in Japan und die  Einführung der Kanji Schrift durch die chinesischen männlichen Gelehrten. Im  weiteren Verlauf  erfuhren wir mehr über den großen Einfluß, den die Frauen der Heian-Zeit auf die Weiterentwicklung der Schrift und Literatur hatten. Wie sie ihre eigene Schrift und eigene Literaturgattungen entwickelten, die bis heute wirken!

Die Lebensbedingungen der Frauen  zu der Zeit trugen maßgeblich zur Entwicklung der Frauenliteratur bei. Dies machte Frau Szyszka sehr lebendig deutlich. Die Frauen damals unterlagen  bestimmten Schönheitsideal, zu dem neben dem Aussehen  vor allem AUCH hohe Bildung mit schöner Handschrift! gehörte. Die hohe Bildung der Töchter war deswegen so wichtig, weil das männliche Werben um eine zukünftige Ehefrau von Adeligen mithilfe eines Kurzgedichtes angezettelt wurde. Der Adelige schickte seiner Auserwählten das selbstgeschriebene Gedicht. Die junge Dame antwortete mit einem eigenen Kurzgedicht darauf. So ging es hin und her. Je schöner die Handschrift der Dame und je anmutiger der Inhalt, um so höher die Chance in adelige Kreise durch Heirat aufzusteigen.  Die Väter konnten durch die Bildung ihrer Töchter also ebenfalls an Macht gewinnen und in der Hierarchie aufsteigen. Sie förderten deswegen die Bildung ihrer Töchter.

 

Japanische
Frauen-
literatur

2019

Das Thema, mit einem Gedicht auf ein Gedicht zu antworten, schafft übrigens auch die Brücke zu unserer aktuellen Ausstellung von Keiko Sadakane, die die alte japanische Tradition in einer ihrer Arbeiten, der „Tametsuna Trilogie“, im Kunstverein aufgreift – wie André Kirbach im Gespräch nach dem Vortrag auch nochmal deutlich machte. Dies zu wissen erhöht den besonderen Kunstgenuß unserer Ausstellung.

Die Namen der Dichterinnen sind uns nicht überliefert. Lediglich Notnamen sind bekannt und bedeuten oftmals „Tochter von …“ oder „Mutter von …“.
Diese namenlosen Frauen, die ihre Identität lediglich als „Frau oder Mutter von ….“  erhielten, leben  bis heute in ihrer wunderbaren Literatur weiter. Namenlos, aber nicht identitätslos.

Nach dem Vortrag entwickelte sich noch eine lebhafte amüsante  Diskussion in deren Verlauf André Kirbach und Frau Szyszka uns Kurzgedichte auf deutsch und japanisch vorlasen.

ZEN Vortrag 

ZEN Vortrag 

2019

Am Dienstag Abend, 16.4.2019,  fand im Kunstverein Aurich, im schönen kleinen Kunstpavillon, der erste Teil der 6 teiligen Rahmenveranstaltung zur aktuellen Ausstellung „In alten Zeiten hing am Sakaki-Baum ein Spiegel …“ statt. Sie trug den schlichten Titel: „Einführung in den japanischen Zen“.
Warum eigentlich? Was hat Zen mit der aktuellen Ausstellung zu tun? Warum eine Einführung in den japanischen Zen im Kunstpavillon?

Die ausstellende Künstlerin, Keiko Sadakane, ist  Japanerin. Sie ist aber auch Katholikin. Sie wuchs in Japan auf – lebt aber schon lange in Deutschland. Zen ist Teil der japanischen Kultur und hat diese seit dem 13. Jahrhundert geprägt. Keiko Sadakane ist in dieser Kultur aufgewachsen und so ist auch in ihren Arbeiten sehr viel von Zen zu sehen, zu spüren, zu fühlen.

Wie können wir, als Europäer, uns dieser besonderen, uns fremd erscheinenden Kunst und Philosophie annähern? Wie können wir in sie eintauchen und uns auf sie einlassen? Auf den ersten Blick erscheint es schwierig. So fremd und so scheinbar unnahbar.

Wenn wir die komplexe japanische Philosophie aber einmal kennenlernen, uns darauf einlassen, ihre Grundzüge erfassen und erspüren – so können wir den Arbeiten der japanischen Künstlerin anders begegnen. Weil wir ihr näher kommen und weil wir selbst uns in einem anderen Zustand befinden, der es ermöglicht.

André Kirbach, Referent des Abends, 1. Vorsitzender des Kunstvereins Aurich, Galerist aus Düsseldorf und Leiter von Buddha e.V. in Düsseldorf praktiziert ZEN seit vielen Jahren. Mit 35 Jahren fand er zum Zen und setzt sich seither intensiv mit der japanischen Kunst und Kultur auseinander.

Als Kurator dieser Ausstellung UND Zen-Kundiger stellte dies eine besonders schöne und intensive Verbindung dar. Außerdem konnte man Kirbach einmal von einer anderen Seite sehen. Die genau so zu ihm gehört, wie seine Galeristenpersönlichkeit und seine Kunstvereinspersönlichkeit.

ZEN Vortrag 

2019

André Kirbach begrüßte die Anwesenden im Mediationssitz. Es hatten sich ca. 20 Interessierte eingefunden, die um ihn herum saßen. Der kleine Raum war gut gefüllt. Aber nicht übervoll. Es war noch Luft zwischen den Einzelnen. Kirbach  begann biographisch zu erzählen, wie er selber zum Zen kam. Welche Erlebnisse er mit Meistern und im Kloster hatte. Wie der Klosteralltag aussah und wie sehr feste Strukturen und das „sich Einfügen“ in diese Strukturen im Alltag zum Zen gehören.  Dies alles erzählte er in unaufgeregter authentischer Haltung, die dem Zen  eigen ist. Es wurde geschmunzelt, gelacht und gestaunt. Es war eine sehr friedliche ruhige Stimmung im Raum. Fragen durfte jederzeit gestellt werden. Mit Handmeldung. Um eine Atmosphäre des ruhigen Zuhörens und Antwortens zu schaffen.

André Kirbach erläuterte unterschiedliche Arten des Zen. Er wies auch auf die Schmerzen hin, die beim stundenlangen Meditieren mit dazu gehören und die es anzunehmen und zu überwinden gilt. Ebenso wie das Loslassen ein großes Thema ist. Das Loslassen, das auch beim Sterben zum Thema wird.

Die Teilnehmer wurden zu einer eigenen 15 minütigen Meditation eingeladen. Still sitzen und atmen. Nicht mehr und nicht weniger. Klingt einfach. Ist es aber nicht. Dies war eine intensive Erfahrung, die Einzelnen nicht ganz leicht fiel. 15 Minuten können plötzlich SEHR lang werden, wenn der unruhige Geist dies nicht gewohnt ist. Die meisten jedoch genossen diese kleine Meditation. Einige Teilnehmer waren auch schon Meditationserfahren wie man ihnen ansehen konnte.

André Kirbach las in der Mitte der Mediation einen Text aus dem wunderbaren Buch: „Zen-Geist Anfänger-Geist: Einführung in Zen-Meditation.“ (Shunryu Suzuki.)
Ein kleiner Auszug aus dem vorgelesenen Text hier als Zitat: „Wenn wir Zazen praktizieren, folgt unser Geist immer unserem Atem. Wenn wir einatmen, tritt die Luft in die innere Welt; wenn wir ausatmen, geht die Luft in die äußere Welt. Die innere Welt ist ohne Grenzen und auch die äußere Welt ist ohne Grenzen.

Wir sagen ‚innere Welt‘ oder ‚äußere Welt‘, aber in Wirklichkeit gibt es einfach nur eine ganze Welt. In dieser grenzenlosen Welt ist unsere Kehle wie eine Schwingtür. Die Luft kommt herein und geht hinaus, wie jemand, der durch eine Schwingtür tritt.

Wenn ihr denkt ‚Ich atme‘, ist dieses ‚Ich‘ ein Zusatz. Es gibt niemanden, der ‚ich‘ sagen könnte. Was wir ‚Ich‘ nennen, ist nur eine Schwingtür, die sich bewegt, wenn wir einatmen und ausatmen. Sie bewegt sich einfach, das ist alles. Wenn euer Geist rein und ruhig genug ist, nur dieser Bewegung zu folgen, ist nichts da: kein ‚ich‘, keine Welt, weder Geist noch Körper; nichts als eine Schwingtür.“ (Shunryu Suzuki)

Im Anschluß an die Meditation verblieben etliche Anwesende noch in ihrer Meditationshaltung und genossen den Zustand in dem sie sich befanden. Andere entschieden sich dafür, ihren Geist über den Text und über die Aspekte von christlicher Kirche und Buddhismus diskutieren zu lassen. Und wieder Andere mußten sich ersteinmal körperlich bewegen.

Nach 90 Minuten beendeten Alle gemeinsam den Abend. Jeder auf seine Weise. Vieles wird noch nachklingen und nachempfunden werden. Einiges wird noch durchdacht werden. Und einige Teilnehmer werden diese oder ähnliche Ausstellungen vielleicht nochmal besuchen und mit einem verändertem Bewußtsein betrachten.

Es war ein wunderbarer Abend zu dem alle Beteiligten und insbesondere André Kirbach beigetragen haben. Herzlichen Dank!

Keiko Sadakane

Keiko Sadakane

2019

„In alten Zeiten hing am Sakaki-Baum ein Spiegel …“

Am Sonntag wurde die Ausstellung von Keiko Sadakane im Beisein der Künstlerin eröffnet. Keiko Sadakane wurde 1948 in Tokyo geboren. Sie lebt und arbeitet seit 1973 in Deutschland/Düsseldorf.
Bekannt ist die Künstlerin durch ihre konkreten und konzeptionellen Arbeiten, die auf einer klaren, geometrischen Formensprache beruhen. Ihre Arbeiten sind vielschichtig, zart, klar, ästhetisch und in ihrer Materialität oft ein sinnlicher Genuß für die Rezipienten. Eine zusätzliche Ebene in Sadakanes Werk ist die des Erzählerischen und Assoziativen.

Die Ausstellungsbesucher erhielten durch die einführenden Worte unseres 1. Vorsitzenden, André Kirbach, einen Einblick in die Gedanken- und Arbeitswelt der Künstlerin. (Die Rede liegt in schriftlicher Form im Kunstverein aus.)
Keiko Sadakane selbst erklärte den Besuchern ebenfalls auf  charmante und freundliche Weise ihre Arbeiten, wobei sich  lebhafte Gespräche entwickelten.

Es war eine wunderbare Eröffnung mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Herzlichen Dank an alle Besucher und an Keiko Sadakane! Wir freuen uns sehr über diese schöne Ausstellung und wünschen allen Besuchern eine ebenso große Freude und Kunstgenuß.

Keiko Sadakane

2019

Mitglieder
ausstellung 

Mitgliederausstellung 

2019

Der Kunstverein Aurich startet ins neue Jahr!

Traditionell eröffnen wir das Ausstellungsjahr mit einer Gruppenausstellung, die Werke von kunstschaffenden Mitgliedern des Kunstvereins Aurich präsentiert. Sie spiegelt die Vielfalt des künstlerischen Schaffens der Vereinsmitglieder wider und zeigt eine große Bandbreite an Stilen und Techniken.

Am 27. Januar 2019, um 11.30 Uhr, eröffnet André Kirbach (1. Vorsitzender des Kunstvereins) die Ausstellung.

Mitglieder
ausstellung 

2019

Heiner Koch

Heiner Koch

2018

Eröffnung am 23.09.2018 um 11.30 Uhr
Begrüßung und Einführung: André Kirbach
Der Künstler ist anwesend.

Die Menschheit würde nicht überlebt haben, ohne zu sammeln. Durch das Sammeln persönlicher Erfahrungen erhalten Menschen erst eine Orientierung darüber, was richtig oder falsch, gefährlich oder ungefährlich, positiv oder negativ ist.
Sammeln liegt dem Menschen im Blut. Bei den Jägern und Sammlern war es  Selbsterhaltung, seit der Antike ging es um Prestige. Das Bürgertum zeigte mit der Kunstsammlung seine Bildung, im 19. Jahrhundert begannen auch die „kleinen Leute“ Gegenstände zu sammeln.
Unter Künstlern war und ist es ein verbreitetes Phänomen, Dinge zur Anschauung, Reflektion und Inspiration zusammenzutragen. Und das Sammeln befeuert die Neugier auf das, was noch im Verborgenen ruht.

Heiner Koch ist Künstler und Sammler. Seine Auseinandersetzung mit „Volks“-Kunst, europäischer, afrikanischer und auch asiatischer, war und ist ihm ein wichtiger Motor. In seinem Hauptwerk „Eingemachtes“ zeigt Heiner Koch Dinge, die er über 60 Jahre gesammelt, erworben, gefunden, oder selbst gefertigt hat. In ihrer Anordnung und Präsentation im alten familiären Einweckschrank bilden sie eine universelle Einheit – ein in sich ruhendes großes Objekt, welches uns die Geschichten eines, seines Lebens erzählen darf.

Ausstellungsdauer: 23.09. – 02.12.2018

Die Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim geniesst
weltweit einen hervorragenden Ruf. Verbinden sich mit ihr
doch eine ganze Reihe namhafter Künstlerpersönlichkeiten
und Designer.

Mit ihren Vorgängerinstitutionen existiert die Fakultät bereits
seit 1877 in Pforzheim. Sie ist eine der ältesten, traditions-
reichsten und renommiertesten Hochschulen mit der
Disziplin Gestaltung im bundesdeutschen Sprachraum.
Hier studieren derzeit rund 700 angehende Designer aus
Deutschland und aller Welt.

Der Kunstverein Aurich zeigt in seiner Ausstellung
In Between Skulpturen und Zeichnungen der Studentin-
nen Jessy Aydt, Silvia Bogatzki und Sonja Keppler
unter der Leitung von Prof. Abraham David Christian.

Heiner Koch

2018